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Rosa Luise Reingruber

Da ich, wenn ich verstorben bin, nur mehr als Energie duchs All “fliegen” werden, möchte ich mit dem Herz und der dazugehörigen Antenne alle meine Lieben wiederfinden.

Die Energie meiner Lieben wird duch die Antenne verstärkt und ich kann sie im Energiepool aller Verstorbenen leichter finden und wieder mit ihnen beisammen sein.

Die Kuscheldecke brauche ich als Muster, um allen zu zeigen, dass ich auch für sie solche Erinnerungsdecken anfertigen könnte.

Natürlich werde ich mich in MEINEN Erinnerungsquilt “einwickeln” und das wird mein Herz und meine Seele erfreuen.

Liebe Grüße,
Ihre Rosa Luise Reingruber

rosaluisereingruber

Yannik & Lennart Neunteufel

Ich war mit meinen beiden Buben (Lennart, 11,5J und Yannik, 9,5J) am Palmsonntag am späteren Nachmittag in der Ausstellung (Koffer für die letzte Reise) und wir waren sehr begeistert. Yannik meinte zum Abschluss, dass er auch einen Koffer packen wolle …

Irene Neunteufel (Mutter von Yannik und Lennart)

In Yanniks Koffer wurde Folgendes gepackt:

  • Liebe
  • Am liebsten würde ich meine echte Mama mitnehmen, aber da dies nicht geht, packe ich ein Foto ein.
  • ein Gebet zum Mutmachen
  • Kuscheltiere zum Kuscheln
  • Wasser zum Durstlöschen
  • Cookiemonster – einfach zum Erfreuen
  • Schoko zum Knabbern für Zwischendurch
  • Kompass, um mich nicht zu verirren
  • Schreib- und Bastelzeug (ich schreibe und bastle so gerne)
  • Comicbuch zur Unterhaltung
  • Geld – für alle Fälle
  • Polsterl zum Weichsitzen/-liegen

Yanniks-Koffer

In Lennarts Koffer wurde Folgendes eingepackt:

  • Schokolade zum Aufheitern
  • Foto von Mama, weil ich sie so lieb hab
  • ein Buch, um die Langeweile zu vertreiben
  • ein Polster und eine Decke, damit ich gut schlafen kann.

Lennarts-Koffer

Gerald Antal Gamauf

nach reiflicher überlegung bin ich tatsächlich zu dem schluss gekommen, dass mein koffer leer sein sollte.

macht mich das zum nihilisten oder zu einem, der für sein leben nicht dankbar ist?

ein wenig irritiert hat mich an der aufgabenstellung, dass ich von der reise auch wieder zurück kommen würde. dann ist ja ein leerer koffer erst recht sinnvoll.

gerald gamauf, 67

gamauf

Dr. Ulrike Pastner

ulrike-pastner-koffer

“Was sonst braucht es für die wichtigste Prüfung des Lebens als die Liebe und das Vertrauen in den Moment. Also am besten jetzt schon üben ;-)”
 
 
danke für diese wunderbare idee!
 
mit lieben grüssen aus dem waldviertel
ulli pastner

Elvira Rajek, MA

Koffer von Elvira Rajek

Mein Koffer enthält Fotos meiner Familie als auch die Schädel meiner Lieblingskatzen, den Horusfalken und etwas Sand – “Jeder Mensch braucht ab und zu ein wenig Wüste” – als Erinnerung an meine jahrzehntelange Verbindung zu Ägypten. Ein Foto meiner art work “Komm, schwarzer Vogel…” (2012) schafft eine Verbindung zwischen dem Tod, mit dem ich mich im Laufe meines Lebens immer wieder auseinander gesetzt habe bzw mich auseinander setzten musste, der Morbidität der Wiener und meines künstlerischen Schaffens.

Elvira Rajek, MA

Katja Knapp

katja-knappFolgende Dinge würde ich in einem Koffer auf meine letzte Reise mitnehmen:

In Erinnerung an meine verstorbene Großtante, die wie eine Oma für mich war, darf ihr Erbstück an mich, auf meiner letzten Reise auf gar keinen Fall fehlen! Es handelt sich dabei um eine Halskette mit einem kleinen Brillanten als Anhänger, der mir in diesem Leben schon sehr viel Glück gebracht und mich sicher durch turbulente Zeiten geführt hat! Außerdem möchte ich den ganz persönlichen Sinn meines Lebens mitnehmen und zwar meine „Lebenswerke“, wie ich als Autorin und Lebenskünstlerin meine beiden Bücher – „Traumberuf gefunden“ und „Einfach Anders!“ sowie meine CDs: „Change your life“ und „Spirit of Love“ – nenne.
Vielleicht gibt es ja dann auch ein Wiedersehen im Jenseits ;-)

Woman Leserin Katja Knapp aus Graz

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Silvia Tuider

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Wenn ich meine letzte Reise antrete, dann wünsche ich mir Trost für mein Abschied nehmen. Was gibt mir Trost: Menschen, die den Abschiedsschmerz aushalten und mir dadurch Halt geben; Wärme und Erinnerungen. Meinen Koffer habe ich gepackt mit: Socken von meiner Mutter, ein Wolltuch aus Indien, ein Kette aus Fimo von meiner Tochter, eine Kerze  und eine Tafel Schokolade, die mir im Leben immer Trost gespendet hat.

Silvia Tuider