Bücher in den Koffern & Fachliteratur

Einige Kofferpacker nehmen Bücher auf ihre letzte Reise “Einmal Jenseits und zurück” mit.

Mag. Anton Innauer
Mitch Albom, “Dienstags bei Morrie” – Die Lehre eines Lebens
Julian Barnes, “Nichts, was man fürchten müsste”
Ernst Jünger, “Letzte Worte”
Tiziano Terzani, “Das Ende ist mein Anfang” – Ein Vater, ein Sohn und die große Reise des Lebens
Sogyal Rinpoche, “Das tibetische Buch vom Leben und Sterben”

Dr.Siegrid Pilz
Seneca, “De brevitate vitae/Die Kürze des Lebens”

Nicole Borheier
Antoine de Exupery, “Der Kleine Prinz”

Barbara Lang
Dino Buzzati, “Die Versuchung des Domenico” Nur mehr im Antiquariat erhältlich.
Peter Paul Kaspar, “Die Uhren lügen” – Von der Gelassenheit im Umgang mit der Zeit

Hans Jürgen Müller
Christian JacQ, “Die Königin von Theben”

Maria Bantschow
Marlene Haushofer, “Die Wand”

Dr. Hermann-Josef Berk
Herbert Ziegler / Elmar R. Gruber, “Das Ur-Evangelium” – Was Jesus wirklich sagte

Bruder Paulus
Das Neue Testament

Alexandra Hecker
Joanne K. Rowling, “Harry Potter” – 3 Bände

Annemarie Bieber
Marcel Proust, “Auf der Suche nach der verlorenen Zeit”

Rose-Marie BrühlStephan Rechtschaffen, “Du hast mehr Zeit als du denkst” – Wie jeder für sich den idealen Lebensrhytmus findet

Frank Blase
Lothar J. Seiwert, “Noch mehr Zeit für das Wesentliche” – Zeitmanagement neu entdecken
Elena Loewenthal, “Ein Hering im Paradies” – Eine Enzyklopädie des jüdischen Witzes

Bernd Bruns
Sabine Rückert, “Tote haben keine Lobby” – Die Dunkelziffer der vertuschten Morde

Klaus Daub
“Das Große Buch der Astrologie”

Cornelie Elax
Enax/Höpke “Wenn die Seele malt” – Mit einem Vorwort von Fritz Roth
Ein Kochbuch von Jamie Oliver

Thomas Koch
Aldous Huxley, “Brave new World”

Ulrike Neurath-Sippel
Paul Auster, “Leviathan”

Monika Paul
Antoine De Saint-Exupery “Wind, Sand und Sterne”
Eric-Emmanuel Schmitt, “Monsieur Ibrahim un die Blume des Korans”
Sergio Bambaren, “Zeit der Sternschnuppen”

Judith Schenten&Heike Schiller
Manfred Rommel, “Trotz allem heiter”John Irving, “Zirkuskind”
Thomas Bernhard  – Die Stücke
Salman Rushdie “Die Satanischen Verse”
Johann Wolfgang Goethe Werke
Denis Diderot “Die Nonne”
Constance “Der Tod”
Robert Musil Gesammelte Werk
u. v.m.

Marie-Anne Scholaut
Jeffrey Eugenides, Middlesex

Marc Jan Eumann
Werke von Johann Wolfgang Goethe

Mag. Ulrike Janics
John Irving, Owen Meany

Dr. Christian Kauer
Stephen Hawking, “Das Unversum in der Nussschale”
Jostein Gaarder, “Sofies Welt” – Über die Geschichte der Philosophie

“Lainz” vom langsamen Sterben einer Wiener Institution
von Frank Michael Weber & Elisabeth Corazza

Nachfolgende Stichwörter sind mit den Seiten von www.2minus1.at -Ihr Leben alllein  – verlinkt

BÜCHER – HOSPIZ

BÜCHER – VERWAISTE ELTERN

TRAUER – BÜCHER FÜR BETROFFENE

TRAUER – BÜCHER FÜR KINDER

TRAUER – LITERATUR FÜR ELTERN

HAUSTIER TOT – KINDERBÜCHER

TRAUER UM TIER – BÜCHER

- “staring at the sun-overcoming the terror of death” Irvin D. Yalom

- “The Last Frontier-Exploring the Afterlife and Treansforming Our Fearof Death”
Julia Assante, PHD

Buchempfehlungen von Flora Stiglechner

1) Schwalbe, Will: An diesem Tage lasen wir nicht weiter: Das letzte Jahr mit meiner Mutter. List Hardcover, 2012 (1. Aufl.)

        Man kann darüber streiten, ob dieses Buch ein Buch über Bücher, das Leben oder das Sterben ist. Einig wird man sich aber hoffentlich darüber sein, dass es dieses Buch verdient, mit Genuss gelesen zu werden. Als Mary Anne unheilbar an Bauchspeicheldrüsenkrebs erkrankt, beschließen sie und ihr Sohn Will einen „Zwei Mann Buchclub“ zu gründen. Fortan nutzen sie die gemeinsamen Wartezeiten im Krankenhaus dazu, über gelesene Bücher zu sprechen, aber nicht nur das, sie erinnern sich auch an gemeinsam Erlebtes, vergangene Zeiten und reden über die Zukunft und das bevorstehende Sterben von Mary Anne. Ein wundersames Buch über die Kraft von Büchern und die Verbundenheit eines Sohnes zu seiner Mutter.

2) Hecht, Martin: Lieber Jakob: Brief an meinen Sohn über das Leben und Sterben seiner Mutter. Deutsche Verlags-Anstalt, 2010 (nur noch als E-Book erhältlich)

Jakob ist keine sechs Jahre alt, als der Krebs seiner Mutter in bedrohlichem Ausmaß zurückkehrt. Noch zu jung, um die Krankheit und ihre Auswirkungen verstehen zu können, beginnt sein Vater die letzten gemeinsamen Monate mit seiner Frau in Tagebuchform festzuhalten. Daraus entsteht ein langer Brief an Jakob, der von einem qualvollen Kampf gegen die unheilbare Krankheit, glücklichen Erinnerungen und letzten gemeinsamen Momenten erzählt. Lieber Jakob ist ein bemerkenswertes Buch voll Traurigkeit und Hoffnung und gleichzeitig ein Versuch, für ein Kind das Unbegreifliche begreiflich zu machen.

3) Pachl-Eberhart, Barbara: Vier minus drei: Wie ich nach dem Verlust meiner Familie zu einem neuen Leben fand. Integral, 2010 (10. Aufl.)

Barbara Pachl-Eberhart hat wohl das Schlimmste erlebt, was einer Ehefrau und Mutter passieren kann. Sie hat auf einen Schlag bei einem Verkehrsunfall ihre Familie – einen Ehemann und zwei kleine Kinder – verloren. Beeindruckend berichtet Barbara Pachl-Eberhart über die Zeit nach dem Unfall und wie sie sich mutig und hoffnungsvoll dem Schicksal stellte. Herausgekommen ist dabei ein ergreifendes Dokument, das beispielhaft aufzeigt, dass es immer auch einen Weg, möge er auch noch so schwer sein, aus dunkler Verzweiflung und Traurigkeit gibt, selbst wenn etwas so unglaublich Tragisches passiert.

Sachbücher:
1) Lakotta, Beate und Schels, Walter: Noch mal leben vor dem Tod: Wenn Menschen sterben. Deutsche Verlags-Anstalt, 2004 (8. Aufl.)

    Dem Sterben ins Gesicht blicken. Dies haben sich Beate Lakotta und Walter Schels zur Aufgabe gemacht, indem sie in eindrucksvollen fotografischen Porträts und berührenden Geschichten von unterschiedlichsten Menschen erzählen, die ihre letzten Tage im Hospiz verbringen. Die unheilbar Kranken blicken zurück auf ihr Leben, ziehen Bilanz und schildern ihre Ängste und Hoffnungen. Die beiden ältesten porträtierten Sterbenden sind 83 Jahre alt, die jüngste gerade erst 17 Monate. Ein sehr empfehlenswertes und wunderschönes Buch, das in würdevoller Weise aufzeigt, wie es ist, dem Tod nahe zu sein.

2) Jung, Susanne: Besser leben mit dem Tod: oder, Wie ich lernte Abschied zu nehmen. Klett-Cotta, 2013 (1. Aufl.)

    Susanne Jung war zuerst Vergoldemeisterin, bevor sie sich für einen ganz anderen Beruf entschieden hat. Weil sie vor dem Tod, dem sie selbst in ihrem Leben oftmals begegnete, nicht mehr weglaufen wollte, ist sie Bestatterin geworden. Seitdem hat sie an die 800 Tote bestattet und ist neben dem Organisieren von Sarg und Trauerfeiern zu einer Begleiterin für die Hinterbliebenen geworden. Susanne Jung erzählt in diesem wunderbaren und gefühlvollen Buch aber nicht nur vom Tod in ihrem Leben sondern auch vom Tod im Leben der Anderen und wie es gelingt, einen bewussten, achtsamen Umgang mit dem Tod in sein Leben zu lassen.

3) Wasinger, Romana: Leben im Sterben: Liebevolle Begleitung in der letzten Lebensphase. Styria Premium, 2011 (1.Aufl.)

      Romana Wasinger ist Hospizschwester. Offen berichtet sie über ihre Arbeit und Erfahrungen auf der Hospizstation und schildert, wie es gelingt, sterbende Menschen in ihren letzten Lebenstagen zu begleiten und ihnen ein würdevolles Leben bis zuletzt zu ermöglichen. Zugleich enthält dieses Buch viele Informationen über das Thema Tod und Sterben, wie beispielsweise die Hospizbewegung, Patientenrechte, physische Beschwerden Sterbender etc. Ein Buch, das sich intensiv mit dem Sterben auseinandersetzt und ehrliche Einblicke in intime Momente des Berufsalltages auf einer Hospizstation gibt.